ASB feiert Richtfest für das künftige Zentrum für Soziale Dienste
Nächste Etappe auf dem Weg zu einem modernen Zentrum für Soziale Dienste in Barsinghausen: Über dem Neubau des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an der Marie-Curie-Straße 9 im Gewerbegebiet Calenberger Kreisel weht jetzt der Richtkranz.
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Bis zum Jahresende 2026 soll das ehrgeizige Projekt bezugsfertig stehen. Künftig will der ASB-Regionalverband Leine-Weser an diesem Standort seine sozialen Dienste bündeln – von Hauswirtschaft und ambulantem Pflegedienst bis zu Hausnotruf und Menüservice. Außerdem ziehen die IT-Abteilung und der Fahrdienst in das neue Zentrum, kündigte ASB-Geschäftsführer Jens Meier während des Richtfestes mit vielen Gästen auf der Baustelle an.
Für das Bauprojekt rechnet der ASB-Regionalverband mit Kosten von insgesamt drei Millionen Euro. Derzeit sind die sozialen Dienste noch auf mehrere Standorte verteilt. Mit der Konzentration dieser Aufgabenbereiche unter einem Dach reagieren die Samariter auf den stetig wachsenden Bedarf für soziale Dienstleistungen. Als zusätzlichen Service richtet der ASB in seinem neuen Zentrum ein Pflegeberatungsbüro ein.
Architekt Hartmut Ehlert und dessen Kollegin Adelaida Braun haben ein ebenerdiges Gebäude konzipiert, dessen Statik eine spätere Aufstockung durch eine weitere Etage erlaubt. Auf dem Flachdach wird eine Fotovoltaikanlage installiert, um genügend Solarstrom für den Eigenverbrauch zu gewinnen. Zudem ragt das Flachdach mindestens 1,50 Meter über die Außenmauern hinaus und ermöglicht somit eine zusätzliche Verschattung der Innenräume.
Eine zusätzliche Besonderheit des Gebäudes ist der Verzicht auf rechte Winkel bei den Außenmauern – stattdessen prägen Rundungen den Baukörper. Im Innenbereich bietet das Zentrum künftig Platz für Büros, Ruheräume und soziale Infrastruktur. Geschäftsführer Jens Meier schätzt, dass bis zu 50 ASB-Kolleginnen und -Kollegen künftig ihren Arbeitsplatz im neuen Zentrum für Soziale Dienste haben werden.
Auf dem rund 6500 Quadratmeter großen Grundstück an der Marie-Curie-Straße 9 hält sich der ASB-Regionalverband eine weitere Option offen. So planen die Samariter in einem nächsten Schritt den Bau einer weiteren Tagespflege direkt neben dem Zentrum für Soziale Dienste – allerdings voraussichtlich erst in den Jahren 2027 oder 2028. „Denn auch hier wächst der Bedarf, und wir wollen uns dieser Herausforderung mit weiteren Betreuungsangeboten stellen“, sagte Jens Meier.
Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof würdigte die Innovations- und Tatkraft des ASB-Regionalverbandes. Davon profitiere die gesamte Gesellschaft. Darüber hinaus signalisiere der ASB mit seinen Investitionen ein wichtiges Bekenntnis zum Standort Barsinghausen. Ähnlich äußerte sich Julia Maage-Mehlau, Vorstandsmitglied des Regionalverbandes: „Wir fassen neue Projekte an und sind hier auf einem ganz tollen Weg“.




