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Neubau an der Marie-Curie-Straße

ASB errichtet für drei Millionen Euro ein neues Zentrum für Soziale Dienste

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Regionalverband Leine-Weser wächst immer mehr mit seinen Aufgaben – und errichtet nun ein modernes Zentrum für Soziale Dienste. Auf einem rund 6000 Quadratmeter großen Grundstück an der Marie-Curie-Straße 9 (Gewerbegebiet Calenberger Kreisel) entsteht ein ebenerdiger Neubau mit einer Nutzfläche von 700 Quadratmetern.

Bis Ende 2026 sollen die sozialen ASB-Dienste mit der Hauswirtschaft, dem Ambulanten Pflegedienst, der Hausnotruf-Abteilung und dem Menüservice dort gemeinsam unter einem Dach ihren künftigen Stützpunkt beziehen. Bislang sind diese Dienste noch auf mehrere Standorte verteilt. Für das Bauprojekt rechnet der ASB-Regionalverband mit Kosten von insgesamt drei Millionen Euro, sagte Geschäftsführer Jens Meier jetzt bei der offiziellen Grundsteinlegung vor Gästen aus der Stadtgesellschaft sowie aus der Nachbarschaft, von beteiligten Firmen und vom ASB.

Zum baulichen Konzept des neuen Zentrums gehört ein Flachdach mit einem Überstand von mindestens 1,50 Meter, um auf diese Weise eine Verschattung der Innenräume zu erreichen. Außerdem lässt der ASB eine Fotovoltaikanlage auf dem Flachdach installieren – mit dem Ziel, genügend Strom aus der Solarenergie für den Eigenverbrauch zu gewinnen.

Einen besonderen Charme erhält der Neubau laut Jens Meier durch den Verzicht auf rechte Winkel in der Anlage des Baukörpers. „Die Außenmauern sind gerundet, ohne 90-Grad-Ecken“, erläuterte der Geschäftsführer, der zudem von konvexen und konkaven Elementen im Gebäude sprach. Zum Raumkonzept im Innenbereich gehören Büros, Ruheräume und eine soziale Infrastruktur für das Personal. „Die Mitarbeitenden sollen sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen und gerne hierher kommen“, betonte Meier.

Zwar sei das neue Zentrum zunächst mit einem ebenerdigen Geschoss geplant, lasse jedoch für spätere Planungen die Aufstockung durch eine weitere Etage zu. Die Statik des Neubaus sei entsprechend ausgelegt. Darüber hinaus hat der ASB bereits einen weiteren Bauabschnitt auf dem Gelände ins Auge gefasst: „Erst stellen wir unser neues Zentrum für Soziale Dienste fertig, danach wollen wir hier eine weitere Tagespflege für Barsinghausen ansiedeln“, kündigte Jens Meier an. Dieser nächste Schritt schließe sich voraussichtlich erst 2027 oder 2028 an.

Auf die Bedeutung des neuen Standortes mit dem Zentrum für Soziale Diente wies im Rahmen der Grundsteinlegung auch Dr. Friedbert Mordfeld hin, Vorsitzender des ASB-Regionalverbandes. Zuletzt sei der Verband stark gewachsen, um dem steigenden Bedarf in der Bevölkerung nachkommen zu können – dem Bedarf etwa an Kinderbetreuung, Altenpflege sowie Kranken- und Notfallhilfe. „Wir passen uns mit unserem Personal und unserer Ausstattung diesen Anforderungen an“, betonte Mordfeld. Das Objekt sei gut durchdacht, und die drei Millionen Euro seien sinnvoll investiertes Geld an diesem neuen Standort.

In seinen Grußworten lobte Bürgermeister Henning Schünhof das ASB-Engagement, eine moderne Infrastruktur für die sozialen Serviceleistungen des Regionalverbandes zu schaffen. Zudem sei dieses Engagement auch als Bekenntnis des ASB zum Standort Barsinghausen zu werten. „Das wertet unsere Stadt auf“, sagte Schünhof, der von einer guten und bewährten Zusammenarbeit zwischen Stadt und ASB sprach.