SPD-Kandidatin Eva Bender: Beeindruckt von der ASB-Vielfalt
Beeindruckt und fasziniert – so hat Eva Bender, SPD-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, jetzt ihren Besuch beim ASB in Barsinghausen erlebt. Auf dem Baugelände für das neue Zentrum für Soziale Dienste des ASB-Regionalverbandes an der Marie-Curie-Straße ließ sich die Politikerin von Geschäftsführer Jens Meier sowie von Vorstandsvertretern nicht nur über dieses konkrete Bauvorhaben, sondern insbesondere über die strategische Ausrichtung der Samariter mit einer großen Vielfalt von Hilfsangeboten für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen informieren.
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Genau diese Vielfalt sei ein besonderes Merkmal des Arbeiter-Samariter-Bundes. „Das geht weit über den Rettungsdienst und über Erste-Hilfe-Kurse einer Hilfsorganisation hinaus“, sagte Eva Bender.
Angetan zeigte sich die Sozialdemokratin auch von der humanitären Grundhaltung des ASB:Im Mittelpunkt stehe die Hilfe für die Menschen – unabhängig von deren Herkunft, Religion, Nationalität oder Weltanschauung. „Uns geht es darum, die Lebensrealitäten der Menschen anzuerkennen und Unterstützung für diejenigen anzubieten, die diese Unterstützung benötigen und auch wollen“, erläuterte ASB-Geschäftsführer Jens Meier, der zudem auf die historischen Wurzeln der Organisation in der Arbeiterbewegung hinwies: Der ASB wurde 1888 gegründet, um Arbeiterinnen und Arbeitern wichtige Kenntnisse in Erster Hilfe zu vermitteln. Dieser Ursprung aus der Mitte der Gesellschaft präge die Samariter auch in der Gegenwart.
Mit dem Neubauprojekt an der Marie-Curie-Straße reagiert der ASB auf den stetig steigenden Bedarf und somit auf die steigenden Anforderungen im Bereich der sozialen Dienste. Künftig sollen
in dem ebenerdigen Neubau mit einer Nutzfläche von 700 Quadratmetern der Ambulante ASB- Pflegedienst, die Hauswirtschaft, die Hausnotruf-Abteilung und der Menüdienst gemeinsam einen zentralen Stützpunkt beziehen; bislang sind diese Dienste noch auf mehrere Standorte verteilt. Zum Raumkonzept im Innenbereich des Drei-Millionen-Projektes gehören Büros, Ruheräume und eine soziale Infrastruktur für das Personal.
Bis Ende dieses Jahres soll der Neubau möglichst fertiggestellt sein. Anschließend plant der ASB laut Jens Meier, auf dem Gelände eine weitere Tagespflege zu erreichten – voraussichtlich 2027 oder 2028. Denn auch in diesem sozialen Aufgabenbereich steige die Nachfrage nach Betreuungsplätzen immer weiter an.
Nach der Besichtigung des Rohbaus sprach Eva Bender von einer „beeindruckenden Art und Weise, wie sich der ASB den Anforderungen stellt und Lebensräume schafft“, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientierten. Ganz nach dem Motto des Arbeiter-Samariter-Bundes: „Wir helfen hier und jetzt“.




