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Unsere Ehrenamtler haben es verdient!

Frühjahrsempfang des ASB-Regionalverbandes

In jedem Jahr ist der Frühjahrsempfang ein absolutes Muss für alle, die sich im ASB-Regionalverband Leine-Weser ehrenamtlich engagieren. Ehrenamtsleiter Dirk Meinberg hat jetzt auf dem jüngsten Empfang im ASB-Bahnhof Barsinghausen zusammengefasst, wie wichtig die Menschen sind, die sich samariterlich engagieren.

Vor allem im Bevölkerungsschutz werden ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gesucht und ausgebildet. Wer mitmacht, kann dort alle seine (oder ihre) Talente einbringen und ausleben. Für das Engagement im Jahr 2025 wurden beim Frühjahrsempfang insgesamt 15 Mitglieder geehrt, die besonders für ihre Verbandstreue sowie im Einsatz für den Bevölkerungsschutz aufgefallen sind.

Für außerordentliche Verdienste von Mitgliedern, deren aktives Engagement über das normale Maß hinausgeht, wurden insgesamt acht Mitglieder geehrt. Die höchste Auszeichnung, die der ASB zu vergeben hatte, galt vor allem für einen Menschen, der mit seinem Einsatz in den vergangenen Jahren alle geleisteten Einsätze weit überragt hat: Dirk Meinberg wurde jüngst für sein besonderen Verdienste um die Förderung des Arbeiter-Samariter-Bundes zur Verwirklichung humanitärer Ziele mit dem Ehrenkreuz in Gold geehrt. Das Ehrenkreuz in Silber ging an Lea Wottke, Justin Waltersdorff und Maximilian Walpert. Mit dem Ehrenkreuz in Bronze wurden Chantale Meinberg, Hildegard von Thadden, Leon Wienäber und David Bandosz ausgezeichnet.

Weitere Ehrungen wurden für die aktive Unterstützung beim Hochwasser im Heidekreis ausgesprochen – an Tobias Anke, Daniel Schirokow, Maxim Erdmann, Franz-Josef Wagner, Tim Ryll, Volker Dürkes, Lukas Wilkening, Alina Ronschke, Ben Dragöy, Annika Walther, Nils Huschke, Pascal Grotzke, Alexander von Gualtieri, Dennis Pohle, Mira Köster, Jonas Bröder, Keno Böhme, Jennifer Tüngler-Labenz, Annika Streit, Nico Schulte, Luca Kendziorski, Katharina Herbst Heumann, Kira Bock und Drago Hanc.

Ein Ausdruck besonderer Wertschätzung des Verbandes für die Geehrten war beim Frühjahrsempfang auch die Anerkennung für die geleisteten Stunden, denn 183 ehrenamtliche Einsatzkräfte haben insgesamt 17.985 Stunden im vergangenen Jahr absolviert. Diese Stundenzahl umfasst sowohl Einsätze als auch Übungen im Sanitätsbereich, im Bevölkerungsschutz oder in der Psychosozialen Notfallversorgung.

 Auch die Repräsentationsaufgaben des Regionalverbandes bei verschiedenen Veranstaltungen sind Aufgaben des Ehrenamtes. So zum Beispiel beim „Tag der Bundeswehr“ in Bückeburg, beim „Blaulichttag“ in Rinteln oder beim Stadtfest in Barsinghausen. Die Anzahl der ehrenamtlichen Mitglieder nimmt jedes Jahr zu - und der Regionalverband ist überaus stolz auf diejenigen, die den ASB auch als Familie ansehen und sich wohlfühlen.

Im Jahr 2025 lag die Spitze bei 855 persönlich geleisteten Stunden von Jasmin Zeitler (KatS Region Hannover). Besonders hervorgehoben und geehrt wurde zudem das große Engagement von elf weiteren Ehrenamtlern, die gemeinsam mit Jasmin Zeitler stolze 3.686 Stunden beim ASB unentgeltlich und mit Freude gearbeitet haben: Tim Ryll (293 Stunden), Lucas Haase (282, beide vom KatS Region Hannover), Simon Kuhlmann (617), Lukas Wilkening (156), Hildegard von Thadden (110, alle vom KatS Schaumburg), Annabelle Sonntag (195), Kim Fechte (194), Jennifer Tüngler-Labenz (182, alle vom PSNV Schaumburg/Region Hannover) sowie Julius Hühne (363), Alexander von Gualtieri (236) und Bjarne Oppermann (203) von der Jugend im KatS.

Geehrt für langjährige ASB-Zugehörigkeiten wurden Rainer Droste (45 Jahre), Dirk Meinberg (25 Jahre), Nils Huschke (20 Jahre), Sven Wittenberg, Rolf Fuhrmann und Pascal Grotzke (jeweils 15 Jahre), Jan-Hendrik Büthe und Dirk Zeitler (jeweils zehn Jahre) sowie Lisa Schönrock, Jonas Bröder, Jörg Jende, Hildegard von Thadden, David Bandosz, Domenik Großer und Nisse Winkelholz für jeweils fünf Jahre.

Viele Persönlichkeiten aus Politik sowie von anderen Hilfsorganisationen begleiteten den Frühjahrsempfang – darunter auch Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof und ASB-Geschäftsführer Jens Meier. Deren Grußworte waren geprägt von der Anerkennung der geleisteten Arbeit sowie von der Wertschätzung des Ehrenamtes im ASB.

Auch 2026 investiert der RV in Material für den Bevölkerungsschutz oder in neue Hallentore. Die Investitionen wären ohne unsere Mitglieder nicht möglich. „Deswegen sind die Mitgliederbeiträge so essenziell wichtig für die Aufgaben in allen Bereichen des ASB. Ohne diese Beiträge könnten wir hier nicht existieren“, erklärte Ehrenamtsleiter Dirk Meinberg.

Generell sei es für die Gesellschaft enorm wichtig, dass sich Menschen im Ehrenamt engagieren. Denn das Ehrenamt sei das unsichtbare Rückgrat dieser Gesellschaft. Doch gerade deshalb, weil dieses Engagement so selbstverständlich wirke, werde die Bedeutung von Anerkennung für diese Leistung oft vergessen. Denn Anerkennung und Ehrungen seien Zeichen des Respekts – ein öffentliches „Wir sehen dich“. In einer Welt, die sich häufig an messbaren Leistungen und finanziellen Erfolgen orientiert, bräuchten gerade die leisen Heldinnen und Helden unserer Gemeinschaft diese sichtbare Wertschätzung.

Wer sich freiwillig engagiert, investiere etwas Unersetzliches: Zeit – und damit Lebenszeit. Diese Stunden werden verschenkt, zum Beispiel an den ASB. „Unsere jährlichen Ehrungen machen deutlich, dass diese Geschenke nicht im Verborgenen bleiben“, betonte Dirk Meinberg. Und Ehrungen seien Inspiration. Andere Menschen würden ermutigt, ebenfalls aktiv zu werden. Anerkennung schaffe nicht nur Dankbarkeit, sondern auch Zukunft.

Nicht zuletzt berührten Ehrungen auch emotional. Ein aufrichtiges Dankeschön, ein Applaus, ein persönliches Wort – all das könne mehr bedeuten als jede materielle Belohnung.