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ASB übernimmt Tagespflege in Rehren

Ministerpräsident Olaf Lies würdigt Engagement der Samariter für das RVZ-Modellprojekt

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies lobt den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) für dessen Engagement im Regionalen Versorgungszentrum (RVZ) Rehren – insbesondere für die Übernahme der insolventen Tagespflege durch den ASB-Regionalverband Leine-Weser vor wenigen Wochen.

Die Tagespflege ist integraler Bestandteil des Versorgungszentrums im ehemaligen Gebäudekomplex der „Alten Molkerei“ in der Ortsmitte Rehrens und konnte ihren Betrieb unter der neuen ASB-Trägerschaft ohne Unterbrechung fortsetzen. Bei seinem Besuch in der „Alten Molkerei“ informierte sich Ministerpräsident Lies jetzt über Chancen und Probleme des RVZ – eines von fünf Modellprojekten in Niedersachsen zur Stärkung der lokalen Grund- und Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum.

Bei diesen Projekten handelt es sich um kommunale Versorgungs- und Begegnungszentren, die unterschiedliche Leistungen der Daseinsvorsorge an zentralen und gut erreichbaren Orten bündeln sollen. Im Mittelpunkt steht die medizinische Versorgung durch angestellte Hausärzte. Hinzu kommen weitere Angebote mit kurzen Wegen unter einem Dach – zum Beispiel Präventions- und Physiotherapie sowie die Tagespflege mit insgesamt 15 Plätzen. Ziel des RVZ in Rehren soll es sein, die Grundversorgung sowohl mit medizinischen als auch mit sozialen Diensten auch für ältere oder mobil eingeschränkte Menschen zu sichern.

Allerdings drohte die Tagespflege als wichtiges Element diesen Modellprojektes wegzubrechen, wegen einer Insolvenz der früheren Betreibergesellschaft. Der ASB-Regionalverband ist auf die Tagespflege in Rehren aufmerksam gemacht worden, „und wir haben die Einrichtung in einem super-tollen Ambiente kurzfristig übernommen“, erläutert ASB-Geschäftsführer Jens Meier – einschließlich des vierköpfigen Personal mit drei examinierten Kräften unter der Leitung von Daniel Korn. Trotz des vorangegangenen Insolvenzverfahrens sei es dem Regionalverband gelungen, den Betrieb ohne Unterbrechung nahtlos fortzuführen.

Jens Meier verwies auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Auetal. „Wir wollen hier eine gute Partnerschaft entwickeln“, machte der Geschäftsführer bei der Zusammenkunft mit Ministerpräsident Olaf Lies sowie mit weiteren Vertretern der Gemeinde sowie der SPD Schaumburg als Veranstalterin des Treffens deutlich. Mit der Einrichtung in Rehren betreibt der ASB mittlerweile bereits sechs Tagespflegen.

Nach Ansicht von Olaf Lies können die Regionalen Versorgungszentren ein guter Ansatz sein, um den Menschen im ländlichen Raum Niedersachens eine gute medizinische Versorgung in Kombination mit sozialen Aspekten zu ermöglichen. „Die Menschen müssen vor Ort sicher leben und älter werden können. Die Gesundheit ist dabei ein ganz wichtiges Thema“, betonte der Ministerpräsident.

Für viele ältere oder mobil eingeschränkte Menschen im ländlichen Raum sei es jedoch immer wieder mit Schwierigkeiten verbunden, ihre Arzt- oder Therapiepraxen zu erreichen. Dieses Problem ist auch dem ASB-Geschäftsführer bekannt. „Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden“, rief Jens Meier dazu auf, eine einfache Erreichbarkeit der RVZ-Angebote zu gewährleisten. Mit seinem Fahrdienst stellt der ASB bereits die reibungslose An- und Abfahrt für die Gäste der Tagespflege in der „Alten Molkerei“ sicher.