Matthias Miersch: ASB setzt mit ambulanter Pflege die richtigen Prioritäten
Mit seinem neuen Zentrum für soziale Dienste rüstet sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Barsinghausen für künftige Herausforderungen: Zu diesem Schluss kommt der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch nach seinem Besuch auf der Baustelle an der Marie-Curie-Straße
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„Hier wird an diesem Gebäude deutlich: Der ASB bereitet ich auf die Zukunft vor und setzt dabei seine Schwerpunkte auf eine ambulante Versorgung für pflegebedürftige Menschen“, sagte Miersch, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion im Berliner Reichstagsgebäude.
ASB-Geschäftsführer Jens Meier und der Regionalverbandsvorsitzende Friedbert Mordfeld erläuterten Miersch das Bauvorhaben eines neuen Zentrums für soziale Dienste. Bis Ende des Jahres 2026 soll das eingeschossige Gebäude bezugsfertig stehen und die sozialen Service-Angebote der Samariter unter einem Dach bündeln – von Hauswirtschaft und ambulantem Pflegedienst bis zu Hausnotruf und Menüservice. Hinzu kommen ein Pflegeberatungsbüro sowie die IT-Abteilung und der Fahrdienst. Als Folge der demografischen Entwicklung steige der Bedarf für soziale Dienstleistungen im Pflegebereich immer weiter an, betonte Friedbert Mordfeld. Dieser Entwicklung trage der ASB nun Rechnung und investiere rund drei Millionen Euro in den neuen Standort.
Nach Einschätzung von Matthias Miersch setzt der ASB mit einer ambulanten Versorgung die richtigen Prioritäten. „Unser Interesse muss es sein, den Menschen in ihrem Zuhause eine angemessene Pflege zu ermöglichen. Solche Angebote sind dringend notwendig. Mit seinem neuen Zentrum zeigt der ASB ein ganzheitliches Denken und trägt damit zu einer lebendigen Gesellschaft bei, auf die wir alle stolz sein können“, sagte der Bundespolitiker.
Aber nicht nur die baulichen, sondern auch die personellen Voraussetzungen müssen gegeben ein. Der gesamte soziale Pflegebereich sei ohne Mitarbeitende mit ausländischen Wurzeln nicht zu bewerkstelligen. „Wir haben bei uns im ASB-Regionalverband Leine-Weser zeitweise Kolleginnen und Kollegen aus bis zu 40 verschiedenen Nationen beschäftigt. Wenn Menschen aus so vielen Nationen zusammen arbeiten, dann ist das auch echte Integrationsarbeit“, erklärte ASB-Geschäftsführer Jens Meier.
Für Matthias Miersch machten die Gespräche deutlich, dass der Bund dort unterstützen muss, wo Kommunen, soziale Einrichtungen und Ehrenamtliche täglich Verantwortung übernehmen – von der Sicherung wichtiger Infrastruktur bis zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.




