Starke Premiere für den Neujahrsempfang der Samariter im ASB-Bahnhof Barsinghausen
Gelungene Premiere im ASB-Bahnhof Barsinghausen für den ersten Neujahrsempfang des Samariter-Regionalverbandes Leine-Weser. Viele Gäste aus den Stadtgesellschaften Barsinghausens und benachbarter Städte, aus Vereinen und Organisationen sowie aus den Reihen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) nutzten das Treffen zu Gesprächen, zum Informationsaustausch sowie zur Unterhaltung in lockerer Atmosphäre. Musikalische Begleitung gab es live von Sängerin Daria Reich, die sich zudem als ehrenamtliche Botschafterin des Kinderhilfswerks International-Children-Help (ICH) engagiert.
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„Schönen guten Morgen, Barsinghausen!“ – So begrüßte ASB-Geschäftsführer Jens Meier, der als Moderator durch den Neujahrsempfang führte, das Publikum. Meier nutzte die Gelegenheit, seinen langjährigen Stellvertreter Klaus Fricke unter dem Applaus der Gäste zu verabschieden. Fricke arbeitete nahezu 20 Jahre gemeinsam mit Jens Meier in der ASB-Geschäftsführung und „hat im Verband seine Spuren hinterlassen“. Er sei stets eine große Stütze gewesen und habe zum Beispiel den Aufbau der Seelzelino-Kinderkrippe in Seelze federführend organisiert.
Den Dank der Belegschaft und des Vorstandes richtete Sigrun Baule (Leiterin ASB-Buchhaltung) an Klaus Fricke. Außerdem überreichte sie zum Abschied einen Präsentkorb sowie eine Grünpflanze an den scheidenden ASB-Vize, der seit dem 1. Januar im Ruhestand ist. Fricke selbst zeigte sich von der besonderen Würdigung überrascht: „Ich bin etwas sprachlos. Es war mir immer eine Ehre und hat Spaß gemacht“, sagte er. Dessen Nachfolge als stellvertretender ASB-Geschäftsführer im Regionalverband Leine-Weser hat Rouven Knabe übernommen.
In seiner Rolle als Moderator führte Jens Meier mehrere Kurz-Interviews mit Gästen des Neujahrsempfangs – und richtete die Aufmerksamkeit des Publikums somit auf verschiedene Themenbereiche. So plauderte Meier zum Beispiel auch mit den vier Bürgermeistern Henning Schünhof (Barsinghausen), Alexander Masthoff (Seelze), Ralf Sassmann (Rodenberg) sowie Thomas Wolf (Samtgemeinde Rodenberg). Dabei lobte Alexander Masthoff den ASB dafür, einen Neujahrsempfang auszurichten. Denn es sei wichtig, den Austausch zwischen den Städten zu fördern und die Menschen zusammenzuführen. „Es geht um das Miteinander und um die Gemeinsamkeit“, erklärte Seelzes Bürgermeister.
Viele Gäste stimmten zu und äußerten sich ebenfalls zustimmend zum ersten ASB-Neujahrsempfang. Für Helena Tölcke beispielsweise, Vorsitzende der Barsinghäuser Bürgerstiftung, bietet der Empfang eine gute Gelegenheit, neue Netzwerke zu knüpfen und bestehende Kontakte zu vertiefen. „Für uns ist es wichtig, immer wieder neue Menschen kennenzulernen und den Gedanken der Bürgerstiftung in die Breite zu tragen“, betonte Tölcke.
Über das gelebte und moderne Samaritertum sprach Diakoniepastor Friedhelm Feldkamp, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hannover, in einem Gastbeitrag auf dem Neujahrsempfang. Dabei wies Feldkamp insbesondere auf die wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen hin, denen sich ein modernes Samaritertum ausgesetzt sehe – etwa bei den Faktoren Zeit und Geld, an denen es in der sozialen Arbeit zunehmend mangele. Friedhelm Feldkamp warb für strategische Partnerschaften sozialer Akteure, wie es sie bereits zwischen der Diakonie und dem ASB gebe.
Der erste ASB-Neujahrsempfang klang mit weiteren Gesprächen der Gäste untereinander bei Speisen und Getränken am Büfett sowie an der Kuchentafel aus. Nach der erfolgreichen Premiere scheint der Weg für eine Neuauflage im Jahr 2027 bereitet zu sein.




