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Kriseninterventionsdienst

ASB bildet Helfer in psychosozialer Notfallversorgung in Bückeburg fort

Kinder benötigen andere Hilfe als Erwachsene / Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden

Die Teilnehmer der Fortbildung wollen das Netzwerk der psychosozialen Notfallversorgung weiter ausbauen

Foto: ASB Bückeburg

Bückeburg. Immer wieder kommt es vor das auch Kinder und Jugendliche in Unfälle, Amokläufe oder Naturkatastrophen verwickelt werden und dabei hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sind, in deren Anschluss eine psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) sinnvoll ist. Kinder erleben Notfallsituation meist anders als Erwachsene und sollten daher unmittelbar in einer Notsituation professionell betreut werden. Der Arbeiter-Samariter-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg (ASB) hat sich dem Thema „Psychosoziale Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen" gewidmet und daher am vergangenen Wochenende am ASB-Stützpunkt in Bückeburg mit den Referenten Nadine und Jörg Brockhoff eine Fortbildungdarüber gehalten. Insgesamt elf Teilnehmer vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Rettungsdienst und der Diakonie beschäftigten sich mit den Grundlagen der Entwicklungspsychologie und erarbeiteten Möglichkeiten, um individuelle Unterstützung bei belastenden Ereignissen leisten zu können. Hierbei wurden unter anderem Themen besprochen wie Bedürfnisse von Kindern in Notfallsituationen, besondere Belastungen und mögliche Symptome bei Kindern, die Situation der Einsatzkräfte, Großschadensereignisse mit Kindern und was und wie kann mit Kindern über den Tod sprechen. Zum Abschluss spieltenalle Teilnehmer die Maßnahmen bei einem schweren Schulbusunfall durch und merkten schnell, dass ihre PSNV-Einsatzkräfte nicht ausreichen würden und die Lage nur mit allen Hilfsorganisationen gemeinsam zu schaffen sei. ASB-PSNV-Leiter Jörg Brockhoff dankte allen Teilnehmern für den regen Austausch und wünschte sich eine Wiederholung der Veranstaltung um die Kontakte die in diesem Netzwerk entstehen noch besser zu verknüpfen. „Nur gemeinsam können wir in einer großen Notsituation allen Beteiligtenhelfen", sagte Brockhoff abschließend.